Samstag, 5. März 2011

"Klassentreffen", Karaoke & Hühnerfüße


Jep folks, ihr sehr richtig, das ist ein Hühnerfuß!


So, jetzt aber erstmal der Reihe nach. Am Freitag, den 4. März haben wir uns mit verschiedenen Leuten, die wir vom Studium in Schwenningen kennen, getroffen. Das waren zum einen welche die früher mit uns im Semester waren, Vanessa und Cat, dann andere die ein - zwei Semester über uns waren, Sergej und Arnulf und dann noch ein paar Chinesen. Die Mädels waren nur zu besuch und die anderen machen grad hier ihr Praktikum. Wir haben zuerst alle gemeinsam gegessen, mal wieder Chinesisch, war sehr gut. Gab unter anderem auch Frosch, aber das ist ja nichts neues für mich :D

Dannach haben wir in einer Karaokebar in Sergej's Geburtstag reingefeiert. Also ganz ehrlich, ich glaub vom Karaoke hab ich sehr bald genug. Wir hatten bisher zwei Wochenenden in Suzhou und waren 2 Mal Karaoke singen. War aber auf jeden Fall ein lustiger Abend und wir waren sogar recht spät zu Hause, nicht schon um 23 Uhr wie letztes Mal. 

Am Samstag sind wir dann in einer etwas kleineren Gruppe Essen gegangen, wir haben uns wieder mit jemandem aus unserer FH in Schwenningen getroffen, der in Shanghai arbeitet. Das Essen fand in einem Restaurant statt, das laut Lulu (die chinesische Freundin von Fabi) sehr dreckig, aber gut ist. Und wenn das schon eine Chinesin dreckig findet, dann finden wir das gleich mal extrem dreckig. Der Boden lag natürlich mal wieder voll mit Müll - aber das kennt man ja auch schon. Man hat dann immer für 2 Leute einen Hühnchen "Hot Pot" bestellt, aus dem man erst das Hühnchen isst und anschließend Suppe reingießt und Gemüse und Fleisch darin Kocht. Natürlich war da nicht einfach Hühnchenfleisch drin, sondern alles noch mit Knochen dran und je Topf ein Hühnerfuß! (Das ist ja übrigens das Beste vom Huhn, das Chinesen bei Businessessen gerne aus Höflichkeit den Ausländern anbieten) Und selbstverständlich hab ich dann diesen besagten Hühnerfuß auch gleich mal probiert. Birgit hat sich auch getraut, Sarah nicht!



So ein Hühnerfuß schmeckt eigentlich auch nicht anders als alles andere vom Huhn, man bekommt aber kaum Fleisch von den Zehen ab. Und die Zehennägel sind recht hart wenn man ausversehen drauf beißt! 

Nach dem Essen sind wir dann noch in's Blue Marlin, das ist eine Bar die hauptsächlich von Westlern, zum größten Teil expatriates, besucht wird. Wir wären auch gerne in eine chinesische Bar, aber diese Bars sind leider fast immer von 小姐 - "Fräulein" aber auch, nennen wir es mal "Escortdamen" besucht. 

Im Blue Marlin habe ich mich eigentlich viel mehr gefühlt als wär ich in Amerika gefühlt, statt in China. Es gab Live-Musik, die aber zwischendurch für eine kleine Show auf dem Tresen aufgeführt wurde. 



Schockierend! Das von Chinesen, das ist aber "Unehlenhaft"! Dann gab es später noch ein kleines Feuerwerk von der Bar. Und das Blue Marlin hat die schönsten Öffentlichen Toiletten die ich bisher in China gesehen habe, sogar mit Klopapier und Seife.

Grüße an alle die mitlesen

Bai ting! 

PS: Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mal ein bisschen kommentiert!





3 Kommentare:

  1. Hi Bai Ting, bin immer schon ganz gespannt auf Deine News.
    Weiss nicht was ich gruseliger find: die Hühnerbeine oder die Tresenhühner ;-). LG aus Langweilheim

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  2. Hallo du schönes, blondes Wesen :-), ich verfolge gebannt deine Berichte!!! Sag` mal, wo war denn der Hühnerkopf??? Hat man den euch vorenthalten? Ich will mehr Geschichten! LG, J.B.

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  3. @ Elke: Schön das ihr alle mitlest. Also die Tresenhühner haben sich nicht weiter frei gemacht...von daher find ich haben die Hühnerbeine das Rennen gewonnen.

    @ J.B. : Bu gang dang! (Das verdiene ich nicht) Also den Hühnerkopf habe ich auch schmerzlich vermisst...welch Schande dass sie uns den vorenthalten haben. Vielleicht ist der für noch besonderere Gäste!?

    Grüßle!

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