Mittwoch, 21. September 2011

Tibet - Shigatse

Am Morgen des 11. August besichtigten wir in Gyangste noch ein Kloster (mal was ganz anderes, nich?). Wir haben ja schon einige Klöster gesehen, vorallem die Männer konnten sich dafür nicht so sehr begeistern. Ich interessiere mich ein bisschen für Buddhismus und find es daher eigentlich immer ganz interessant. Wir haben aber alle fleißig geknipst, gegen „geringe“ gebühr natürlich.


Anschließend fuhren wir nach Shigatse. Nach einer kurzen Fahrt waren wir bereits um 13 Uhr dort und haben gleich wieder etwas besichtig, und zwar ein Kloster. Dort waren swieder sehr viele Leute und wir waren glaub alle froh als wir wieder draußen waren. Dann haben wir einen Markt in der alt-Stadt besucht. Dort wurde der übliche Ramsch wie Schmuck und kleine Buddhas verkauft und von den Ständen hingen teilweise gehäutete Rinder herab. Sehr authentisch. Anschließend wollten wir wieder ins Hotel fahren, es war noch Zeit bis zum Abendessen, aber der Vadder wollte lieber noch die Gegend mit den Kameras erkunden. Unter anderem haben wir fleißig auf einem Lebensmittelmarkt geknipst. Dann sind wir schnell ins Hotel um uns umzuziehen und anschließend in ein Restaurant. Während wir am Essen saßen fing es an zu hageln und in Strömen zu regnen. Die Straße war nach kurzer Zeit überschwemmt, die Autos und anderen Gefährte kamen kaum noch durch. Kisten und Müll trieb die Straße entlang und ich hab verschiedene Hunde beobachtet die versuchten sich ins Trockene zu bringen. Laut dem Restaurant besitzer hatte es im ganzen Jahr noch keinen so starken Regen gegeben. Als wir dann wieder zum Hotel fuhren sah es an manchen Stellen aus als hätte es geschneit, alles weiß vom Hagel.  




Donnerstag, 8. September 2011

Tibet - Gyangtse



Am Mittwoch den 10. August führte unsere Reise durch Tibet uns dann weiter nach Gyangtse. Gyangtse ist eine der größten Städte Tibets und liegt auf fast 4000m über dem Meeresspiegel. (Laut Wiki 3977 m) Um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg. Die Strecke von 260km von Lhasa nach Gyangtse haben wir wieder mit unserem Tourguide in unserem eigenen kleinen Van zurück gelegt und auf dem Weg überquerten wir einen Pass der auf 4700m liegt. Auf dieser Strecke sollten wir auch den Yamdrok-See sehen, den größten Süßwassersee Tibets. Anfangs war der See aus dem Auto nur schwer zu erkennen, es hat die meiste Zeit geregnet und war Wolken verhangen. Etwas später hat es dann aber aufgehört zu regnen und wir haben doch noch recht viel des Yamdrok-Sees zu sehen bekommen. Der See erstreckt sich über eine sehr lange Strecke und hat sehr klares, leuchtend blaues Wasser.

Am Nachmittag kamen wir in Gyangtse an und haben ins Hotel eingecheckt. Um 17 Uhr trafen wir uns dann wieder mit unserem Guide Jim und sind durch die Stadt gebummelt. Das Wetter war inzwischen viel besser, es hat gar nicht mehr geregnet und obwohl es schon 17 Uhr war hat die Sonne extrem geknallt, auf 4000m holt man sich schneller ein Sonnenbrand als man schauen kann. In Gyangtse trafen wir allgemein auf fast keine Touristen und in der Altstadt fanden sich viele sehr authentische Motive. Die Menschen in Tibet sehen sowieso ganz anders aus als in anderen Teilen Chinas und auch die Kleidung ist sehr bunt und faszinierend.


Nach einem Abendessen in einem Restaurant mit chinesischen, indischen und westlichen Speisen ging es wieder zurück ins Hotel, denn am nächsten Tag hieß es wieder aus dem Hotel auschecken und weiter fahren nach Shigatse.