Mittwoch, 21. Dezember 2011

Nikolaustag also known as Indertag



Am Dienstag den 6. Dezember hatten wir eine Verabredung mit einer Indischen Frau aus unserer Klasse. Birgit hatte ihr mal geholfen eine Elektronisches Wörterbuch zu kaufen, und dafür war die gute Inderin so dankbar, dass sie uns einen ganzen Tag mit ihr gönnen wollte. Nach dem Unterricht sind wir also mit dem Persönlichen Auto und Fahrer der Inderin nach Tongli gefahren. Tongli gehört zu Suzhou, ist aber ein eigenes kleines Städtchen. Dort sind wir dann erstmal in einem noblen Restaurant Essen gegangen (natürlich auf Kosten der Inderin) . Da gab es ein sehr leckeres Buffet, vor allem die Desserts waren sehr gut, danach war mir allerdings extrem schlecht, Buffet verleitet einfach zum zuviel Essen. Anschließend wollten wir dann in ein Museum, das hatte aber zu, also sind wir in einen Tempel.

Die Inderin „Viji“ ist 55 Jahre alt und geht mir extrem auf die Nerven :D Erstmal natürlich der Akzent und das Kopfgewackel beim reden und dann hat sie auch immer wenn eine von uns drei mal 10 Meter weg ist zum Fotos machen gefragt „ohhh wehl is Sahla no?“ Überall wird ein „no“ hingehängt.

Nach dem Tempel ging es dann noch in die Wohnung der Inderin um dort ihre Tochter und deren Sohn kennen zu lernen. Und dort sollten wir dann schon wieder essen. Ich kann ja normal schon einiges verdrücken, aber mir war vom Buffet noch so schlecht, ich musste mich dort dann wirklich sehr zwingen. Es gab indisches Essen, so eine Art Fladenbrot mit Curry und verschiedene kleine Sachen, Puffreis und irgendwelche süßen Sachen. Gegessen wurde mit der Hand und zwar nur mit der rechten. Die linke Hand benutzt man nicht, weil diese einen anderen Zweck hat. (Ihr werdet gleich verstehen welchen) Als ich im Bad war hab ich entdeckt, dass es tatsächlich kein Klopapier gibt. (Die linke Hand....) Zum Glück sind wir das von China ja gewöhnt und haben immer Taschentücher dabei. Die Tochter war sehr nett und ihr Sohn war ganz knuffig. Die Viji selbst ist ja eigentlich auch nett, nur eben sehr anstrengend. Nach dem Essen haben wir uns dann verabschiedet und wurden von ihrem Fahrer wieder nach Hause gefahren.

Soviel also zu unserem Nikolaustag der besonderen Art.

Grüßle eure Bai Ting

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