Am Dienstag den 6.
Dezember hatten wir eine Verabredung mit einer Indischen Frau aus
unserer Klasse. Birgit hatte ihr mal geholfen eine Elektronisches
Wörterbuch zu kaufen, und dafür war die gute Inderin so dankbar,
dass sie uns einen ganzen Tag mit ihr gönnen wollte. Nach dem
Unterricht sind wir also mit dem Persönlichen Auto und Fahrer der
Inderin nach Tongli gefahren. Tongli gehört zu Suzhou, ist aber ein
eigenes kleines Städtchen. Dort sind wir dann erstmal in einem
noblen Restaurant Essen gegangen (natürlich auf Kosten der Inderin)
. Da gab es ein sehr leckeres Buffet, vor allem die Desserts waren
sehr gut, danach war mir allerdings extrem schlecht, Buffet verleitet
einfach zum zuviel Essen. Anschließend wollten wir dann in ein
Museum, das hatte aber zu, also sind wir in einen Tempel.
Die Inderin „Viji“
ist 55 Jahre alt und geht mir extrem auf die Nerven :D Erstmal
natürlich der Akzent und das Kopfgewackel beim reden und dann hat
sie auch immer wenn eine von uns drei mal 10 Meter weg ist zum Fotos
machen gefragt „ohhh wehl is Sahla no?“ Überall wird ein „no“
hingehängt.
Nach dem Tempel ging es
dann noch in die Wohnung der Inderin um dort ihre Tochter und deren
Sohn kennen zu lernen. Und dort sollten wir dann schon wieder essen.
Ich kann ja normal schon einiges verdrücken, aber mir war vom Buffet
noch so schlecht, ich musste mich dort dann wirklich sehr zwingen. Es
gab indisches Essen, so eine Art Fladenbrot mit Curry und
verschiedene kleine Sachen, Puffreis und irgendwelche süßen Sachen.
Gegessen wurde mit der Hand und zwar nur mit der rechten. Die linke
Hand benutzt man nicht, weil diese einen anderen Zweck hat. (Ihr
werdet gleich verstehen welchen) Als ich im Bad war hab ich entdeckt,
dass es tatsächlich kein Klopapier gibt. (Die linke Hand....) Zum
Glück sind wir das von China ja gewöhnt und haben immer
Taschentücher dabei. Die Tochter war sehr nett und ihr Sohn war ganz
knuffig. Die Viji selbst ist ja eigentlich auch nett, nur eben sehr
anstrengend. Nach dem Essen haben wir uns dann verabschiedet und
wurden von ihrem Fahrer wieder nach Hause gefahren.
Soviel also zu unserem
Nikolaustag der besonderen Art.
Grüßle eure Bai Ting
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